Kniffel, oder auch Yatzee genannt, ist eines der populärsten Würfelspiele in Deutschland. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern wie viele Kniffel-Blöcke ich in meinem Leben schon gefüllt habe. Zugegeben… die letzten Jahre etwas weniger, aber das Spiel hat seinen Reiz nicht verloren. Es ist und bleibt ein Klassiker, der mittlerweile mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat und von Schmidt Spiele und Hasbro angeboten wird.
Für jeden Spieler ist auf dem Kniffel-Block eine Spalte vorgesehen, in der seine Ergebnisse eingetragen werden. In jeder Runde muss jeder Mitspieler in einem der 13 Kästchen eine Eintragung machen. Dies sollte möglichst die Summe der gewürfelten Augen sein, aber – wenn’s knifflig wird – ist leider auch mal eine Null dabei, d.h. man muss ein Ergebnis streichen.
Ziel des Spiels: Clever würfeln, taktieren und am Ende die meisten Punkte auf dem Kniffel-Block, bzw. der sogenannten Gewinnkarte, erreichen.
Spielverlauf
Die Spieler sind reihum (im Uhrzeigersinn) einmal pro Runde mit dem Würfeln an der Reihe. Dabei können sie bis zu dreimal würfeln. Der erste Wurf erfolgt mit allen fünf Würfeln. Danach kann der Spieler sich entscheiden, mit wie vielen Würfeln er beim 2. und 3. Versuch würfeln möchte. Dabei klickt er die Würfel an, die er behalten möchte, und würfelt nur mit denen, die ihm „nicht gefallen“. So kann er versuchen, sein Ergebnis mit dem 2. und 3. Versuch zu verbessern. Er kann aber auch auf einen oder beide Zusatzwürfe verzichten.
Spätestens nach dem dritten Wurf muss der Spieler sein Wurfergebnis in den Kniffel-Block eintragen lassen. Erfüllt der Wurf keine der Bedingungen für die Kästchen, wird ein beliebiges Kästchen „gestrichen“ (= eine Null wird eingetragen).
Wenn der Spieler die „Hilfe“ eingeschaltet hat, wird ihm automatisch die mit dem Wurf in jedem freien Feld des Kniffel-Blocks zu erzielende Punktezahl angezeigt.



