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Würfelspiel: Kniffel

Veröffentlicht von Michael im Juni, 2011 - in Spielanleitung, Würfelspiele
aboutpixel.de / Die Würfel sind gefallen :-) © Sunshinetilli

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Kniffel, oder auch Yatzee genannt, ist eines der populärsten Würfelspiele in Deutschland. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern wie viele Kniffel-Blöcke ich in meinem Leben schon gefüllt habe. Zugegeben… die letzten Jahre etwas weniger, aber das Spiel hat seinen Reiz nicht verloren. Es ist und bleibt ein Klassiker, der mittlerweile mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat und von Schmidt Spiele und Hasbro angeboten wird.

Für jeden Spieler ist auf dem Kniffel-Block eine Spalte vorgesehen, in der seine Ergebnisse eingetragen werden. In jeder Runde muss jeder Mitspieler in einem der 13 Kästchen eine Eintragung machen. Dies sollte möglichst die Summe der gewürfelten Augen sein, aber – wenn’s knifflig wird – ist leider auch mal eine Null dabei, d.h. man muss ein Ergebnis streichen.

Ziel des Spiels: Clever würfeln, taktieren und am Ende die meisten Punkte auf dem Kniffel-Block, bzw. der sogenannten Gewinnkarte, erreichen.

Spielverlauf

Die Spieler sind reihum (im Uhrzeigersinn) einmal pro Runde mit dem Würfeln an der Reihe. Dabei können sie bis zu dreimal würfeln. Der erste Wurf erfolgt mit allen fünf Würfeln. Danach kann der Spieler sich entscheiden, mit wie vielen Würfeln er beim 2. und 3. Versuch würfeln möchte. Dabei klickt er die Würfel an, die er behalten möchte, und würfelt nur mit denen, die ihm „nicht gefallen“. So kann er versuchen, sein Ergebnis mit dem 2. und 3. Versuch zu verbessern. Er kann aber auch auf einen oder beide Zusatzwürfe verzichten.

Spätestens nach dem dritten Wurf muss der Spieler sein Wurfergebnis in den Kniffel-Block eintragen lassen. Erfüllt der Wurf keine der Bedingungen für die Kästchen, wird ein beliebiges Kästchen „gestrichen“ (= eine Null wird eingetragen).

Wenn der Spieler die „Hilfe“ eingeschaltet hat, wird ihm automatisch die mit dem Wurf in jedem freien Feld des Kniffel-Blocks zu erzielende Punktezahl angezeigt.

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Würfelspiel: Lügenmäxchen, Mäxchen oder Meiere

Veröffentlicht von Michael im Mai, 2011 - in Spielanleitung, Würfelspiele
aboutpixel.de / Die Würfel sind gefallen :-) © Sunshinetilli

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Lügenmäxchen, Mäxchen oder auch Meiere(n) – das Spiel hat viele Namen, aber alle meinen doch immer dasselbe. Das Spiel ist definitiv für einen unterhaltsamen Kneipenabend mit Freunden und Bekannten geeignet.

Wie wird es gespielt?
Es wird reihum, im Uhrzeigersinn, gewürfelt – verdeckt mit dem Würfelbecher, d.h. wer würfelt wirft ein flüchtigen Blick auf die Würfel und sagt eine Zahl an. Dabei kann er schwindeln (lügen) oder auch die echte Augenzahl ansagen.

Wer an der Reihe ist muss immer eine höhere Zahl ansagen als der Vorspieler. Es gilt “Mit ist Shit!”, was soviel bedeutet wie: gleiche Augenzahl = Runde verloren = 1 Bierdeckel.

Glaubt der Nächste die angesagte Zahl, darf er nicht nachsehen und muss selber würfeln und eine höhere Zahl sagen. Glaubt aber der folgende Spieler die Zahl nicht, muss er nachschauen. Ist nun die Zahl tiefer, muss der Würfler einen Bierdeckel (Streichholz, etc.) nehmen. Ist sie richtig oder sogar höher, muss der Spieler der aufgedeckt einen Bierdeckel nehmen. Wenn ein Mäxchen (Meier) angesagt ist, kann man entweder aufdecken oder neu würfeln muss erneut ein Mäxchen ansagen.

Ziel: Wer 5 Bierdeckel hat, scheidet aus, bzw. wer zuerst ausscheidet bezahlt die nächste Runde Pils! Öh… oder Eis, für die unter 16 Jährigen.

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Würfelspiel: 10.000 (Zehntausend)

Veröffentlicht von Michael im Mai, 2011 - in Spielanleitung, Würfelspiele
aboutpixel.de / Die Würfel sind gefallen :-) © Sunshinetilli

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10.000 ist als eines der bekannteren Würfelspiele zu bezeichnen, das in einigen Landesteilen von Deutschland auch als “Berliner Macke” oder “Teutonenpoker” bekannt ist. Eignet sich auch ganz prima zum Auswürfeln der nächsten Runde am Stammtisch.

Spielregeln: Der jüngste Spieler beginnt, dann wird im Uhrzeigersinn gewürfelt. Jeder Spieler kann pro Runde 3 mal würfeln, wobei er nach jedem Wurf entscheiden kann, welche Würfelergebnisse er stehen läßt. Spielziel ist es als Erster  10.000 Punkte erreichen.

Variante 1: Der Spieler, der an der Reihe ist, würfelt solange, wie Punkte erzielt werden.

Würfelt er z. B. beim ersten Mal 1,3,5,5,6 so kann der Spieler die beiden Fünfen stehen lassen und mit den 3 restlichen Würfeln noch einmal würfeln. Spätestens nach dem 3. Wurf werden ihm die Punkte, die er erzielt hat, gutgeschrieben.

Wurden in einem Zug alle Würfe gewertet, wird die Punktzahl gemerkt, erneut gewürfelt und die eventuell zusätzlich erreichten Punkte addiert.

Der Spieler kann wählen, ob er alle zu wertenden Würfel verwendet oder nur mindestens einen. Bsp.: 1,1,2,4,5. Der Spieler kann hier wählen zwischen 1, 1+1, 1+1+5, 5, 1+5.

Um aufschreiben zu können, müssen 350 Punkte erreicht werden.

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von Michael Boecher