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Würfelspiel: Landsknechtspiel

Veröffentlicht von Michael im Mai, 2011 - in Spielanleitung, Würfelspiele
aboutpixel.de / Die Würfel sind gefallen :-) © Sunshinetilli

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Ich kannte das Landsknechtspiel bisher nicht, weswegen ich persönlich es eher unter den “unbekannteren” Würfelspielen einordne.

Das Spiel besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil muss man möglichst niedrige Augenzahlen würfeln, um zu gewinnen, im zweiten Teil möglichst hohe.

Erster Teil: Alle Zähleinheiten liegen in der Mitte des Tisches. Es wird reihum im Uhrzeigersinn gewürfelt. Jeder Spieler hat pro Runde einen Wurf. Wer die niedrigste Augenzahl in einer Runde gewürfelt hat, muss sich aus der Mitte eine Zähleinheit nehmen. Erreichen zwei oder mehr Spieler dieselbe Augenzahl, müssen diese so lange weiterwürfeln, bis derjenige feststeht, der sich die Zähleinheiten nehmen muss. Dieser erste Teil wird genau 10 Runden lang gespielt. Wer innerhalb der 10 Runden keine Zähleinheiten kassiert hat, darf bereits jetzt ausscheiden.

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Würfelspiel: Kaiser Nero

Veröffentlicht von Michael im Mai, 2011 - in Spielanleitung, Würfelspiele
aboutpixel.de / Die Würfel sind gefallen :-) © Sunshinetilli

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Ein weniger bekanntes Würfelspiel ist Kaiser Nero. Es eignet sich allerdings prima um in einer geselligen Runde das ein oder andere erfrischende Kaltgetränk auszuwürfeln.

 

Bei Kaiser Nero wird abwechselnd gewürfelt. Der Spieler der zuerst eine [6] würfelt beginnt. Er legt den Sechserwürfel zur Seite und versucht mit den übriggebliebenen Würfeln eine möglichst hohe Ergänzungszahl zu erreichen. Fällt nun eine [5] und eine [2], darf er den Würfel mit der höheren Augenzahl – in diesem Falle die [5] – liegen lassen und versuchen die [2] zu verbessern. Der Spieler kann aber auch probieren beide Augenzahlen mit dem letzten Wurf zu verbessern.

Sieger einer Runde ist, wer die höchste Augenzahl erreicht.

 

Kneipen-Spielvariante mit mehreren Spieler:
Derjenige der die höchste Augenzahl in einer Runde hat, der kann sich zurücklehnen. Die letzten beiden Spieler entscheiden wer die Runde verliert. Der Verlierer erhält einen Bierdeckel. Gespielt wird so lange bis ein Spieler drei Runden verloren und somit auch drei Bierdeckel gesammelt hat. Dieser muss dann für die Truppe eine Runde Getränke bestellen und der Spass beginnt von vorne…

Anzahl Würfel: 3
Anzahl Spieler: 2 und mehr
Alter: ohne Alterseinschränkung
Material: Würfelbecher, Stift, Papier und ein paar Bierdeckel (Streichhölzer, Pokerchips, etc.)

Kennt Ihr andere Varianten des Spiels? Vermisst Ihr eine Regel? Lasst es mich bitte wissen – per Kommentar unter diesem Beitrag. Vielen Dank für Eure Mithilfe!

Würfelspiel: Lügenmäxchen, Mäxchen oder Meiere

Veröffentlicht von Michael im Mai, 2011 - in Spielanleitung, Würfelspiele
aboutpixel.de / Die Würfel sind gefallen :-) © Sunshinetilli

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Lügenmäxchen, Mäxchen oder auch Meiere(n) – das Spiel hat viele Namen, aber alle meinen doch immer dasselbe. Das Spiel ist definitiv für einen unterhaltsamen Kneipenabend mit Freunden und Bekannten geeignet.

Wie wird es gespielt?
Es wird reihum, im Uhrzeigersinn, gewürfelt – verdeckt mit dem Würfelbecher, d.h. wer würfelt wirft ein flüchtigen Blick auf die Würfel und sagt eine Zahl an. Dabei kann er schwindeln (lügen) oder auch die echte Augenzahl ansagen.

Wer an der Reihe ist muss immer eine höhere Zahl ansagen als der Vorspieler. Es gilt “Mit ist Shit!”, was soviel bedeutet wie: gleiche Augenzahl = Runde verloren = 1 Bierdeckel.

Glaubt der Nächste die angesagte Zahl, darf er nicht nachsehen und muss selber würfeln und eine höhere Zahl sagen. Glaubt aber der folgende Spieler die Zahl nicht, muss er nachschauen. Ist nun die Zahl tiefer, muss der Würfler einen Bierdeckel (Streichholz, etc.) nehmen. Ist sie richtig oder sogar höher, muss der Spieler der aufgedeckt einen Bierdeckel nehmen. Wenn ein Mäxchen (Meier) angesagt ist, kann man entweder aufdecken oder neu würfeln muss erneut ein Mäxchen ansagen.

Ziel: Wer 5 Bierdeckel hat, scheidet aus, bzw. wer zuerst ausscheidet bezahlt die nächste Runde Pils! Öh… oder Eis, für die unter 16 Jährigen.

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von Michael Boecher